Muster tapeten bauhaus

Durch kaum etwas lässt sich die Wirkung eines Raumes so sehr beeinflussen, wie durch die Wand- und Deckengestaltung. Tapeten spielen in diesem Sinne natürlich eine entscheidende Rolle. Von klassischen Raufasertapeten bis hin zu auffälligen Mustertapeten findet sich bei BAUHAUS für jeden Geschmack und jeden Stil die passende Tapete. In 1929, Hannes Meyer announced a competition open to all students and masters to produce designs for a new Bauhaus wallpaper collection. A total of 14 patterns with five to fifteen colour variants were produced by the Gebrüder Rasch wallpaper company for the 1930 season. The production range only included bright, friendly shades with detailed line and dot patterns, corresponding to the clear, plain aesthetic predominating at the Bauhaus. Die Bauhaus-Tapeten waren anfangs ein Misserfolg, da nur vier von rund 50 Großhändlern sie in ihr Programm aufnahmen. Daraufhin startete die Firma Rasch eine groß angelegte Werbekampagne mit Werbemitteln, die die Reklamewerkstatt des Bauhauses entworfen hatte. [9] Sie erfolgte durch Zeitschriftenannoncen und durch den Versand von 10.000 kleinen Musterbüchern an die Architektenschaft.

Auf diese Weise wurde der Zwischenhandel umgangen und die Tapeten entwickelten sich mit Verkäufen in Höhe von 26.000 Reichsmark noch 1930 zum Verkaufsschlager. Architekten setzten sie zunehmend in Siedlungen des Neuen Bauens, wie in der Siedlung Dammerstock in Karlsruhe, ein. [7] Selbst in der Reichskanzlei in Berlin wurden Bauhaus-Tapeten verwendet, womit das Unternehmen Rasch 1931 durch Anzeigen in der Deutschen Tapetenzeitung warb („auch in der reichskanzlei bauhaustapeten“). Ebenfalls im „Braunen Haus“ der NSDAP in Osnabrück fanden sich die Tapeten. [10] Das Bauhaus war am Verkauf der Bauhaus-Tapeten durch eine Provision von acht Prozent beteiligt[11]. Die Tapeten waren unter den verschiedenen Lizenz- und Patenteinkünften die Haupteinnahmequelle des Bauhauses. Von den Erlösen war ein Teil an die Stadt Dessau abzuführen. Für das Jahr 1931 wird die Provision auf eine Summe von etwa 6000 Reichsmark geschätzt, von der die Stadt rund 4600 Reichsmark rückforderte. [12] Nach der Selbstauflösung des Bauhauses 1932 überschrieb sein letzter Direktor Mies van der Rohe 1933 die Rechte am Markennamen „bauhaus“ für 6000 Reichsmark der Tapetenfabrik Gebr.

Rasch. Durch die Übertragung der Markenrechte waren die Bauhaus-Tapeten dem staatlichen Zugriff durch Liquidierung entzogen. Die Bauhaus-Karte mit den Tapetenmustern erschien mit Auffrischungen jährlich bis zur Karte 1940/41. Auf Grundlage dieser Musterkarte lief die Tapetenproduktion bis 1944 weiter. Nach einer kriegsbedingten Betriebspause am Ende des Zweiten Weltkriegs und in der Nachkriegszeit nahm die Tapetenfabrik Gebr. Rasch 1949 die Produktion von Bauhaus-Tapeten wieder auf. [11] Aus Anlass des 100. Jahres der Gründung des Bauhauses von 1919 widmete sich das Kulturgeschichtliche Museum Osnabrück im Jahr 2019 den Bauhaus-Tapeten in einer Ausstellung mit dem Titel „bauhaustapete – neu aufgerollt“. [13] Im Niedersächsischen Landtag werden 2019 in der Ausstellung „Der Traum vom neuen Leben – Niedersachsen und das Bauhaus“[14][15] auch einzelne ursprüngliche Bauhaus-Tapeten gezeigt. The wallpaper designs produced by Bauhaus member Elsa Thiemann (née Franke) were surprisingly dark, heavy and ornamental by contrast.

Her collaged photograms, which she sometimes supplemented with white paint so that the pattern repeat would always connect up, producing a large-scale pattern when it was placed on a wall, clearly turned against the minimalism of her fellow students and teachers. For most of her designs, the young photographer used parts of plants such as flowers and stems, which spread out in tendrils and ornaments. Die Tapetenfabrik Gebr. Rasch war an einer Zusammenarbeit mit dem Bauhaus interessiert, da es wegen der Tapetenfeindlichkeit des Neuen Bauens in den 1920er Jahren Umsatzeinbrüche befürchtete. [11] Die Bauhaus-Tapeten wurden schnell zum Hauptprodukt des Tapetenunternehmens.